Liebe Leser, Cem Özdemir jubiliert.
Der gelernte Sozialpädagoge und grüne Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026 feiert auf X (ehemals Twitter) den vermeintlichen „Windkraft-Boom“ in Baden-Württemberg – und fordert in bekannter grüner Manier: Mehr davon! Mehr Anlagen, mehr Subventionen, mehr Naturzerstörung, mehr Ideologie.
Dabei ist doch längst völlig klar: Dieser Weg ist gleich mehrfach falsch: ökonomisch, ökologisch und technisch! Wenn Herr Özdemir von einem „Boom“ spricht, dann meint er damit in Wahrheit die gegenüber den betroffenen Bürgern immer aggressivere Durchsetzung einer Technologie, die weder grundlastfähig noch auch nur ansatzweise in der Lage ist, ein Industrieland wie Deutschland dauerhaft zuverlässig mit günstiger Energie zu versorgen.
Lassen Sie uns die Sache nüchtern und ohne grün-ideologische Scheuklappen betrachten: Windkraft ist keine stabile Energiequelle. Sie liefert nämlich schlicht und einfach nur dann Strom, wenn Wind in der richtigen Stärke weht – was in Baden-Württemberg sehr häufig nicht der Fall ist.
Und wenn dann der Wind besonders stark weht, bei stürmischem Wetter, müssen Anlagen sogar wegen Überlastung abgeschaltet werden. Eine absurde Situation: Erst lange Zeit viel zu wenig Strom, dann auf einmal kurzzeitig Strom im Überfluss, aber keine Verwendung für selbigen – und zugleich immense Netzkosten.
Der renommierte Energieexperte Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, einer der klarsten Kritiker der sogenannten Energiewende, warnte daher mit Blick auf den forcierten Ausbau der Windkraft schon vor Jahren vor einem „Schildbürgerstreich“. Wörtlich sagte er im Gespräch mit der „WELT am Sonntag“:
„In Schwachwindzeiten hilft der Ausbau nicht, denn dann bleibt die Stromproduktion nahe Null. Das ist wie bei den Schildbürgern, als wolle man Licht mit Säcken ins fensterlose Rathaus bringen.“
Genau. Man kann hunderttausende dieser Anlagen aufstellen – ohne Wind bringen diese exakt gar nichts für die Energieversorgung unseres Landes. 100.000 mal Null ist eben immer noch Null. Für Cem Özdemir und grüne Ideologen ist das aber wohl bereits überkomplexe Mathematik. Fakten, und seien es auch ganz einfache, vertragen sich halt nicht so gut mit deren Ideologie.
Leute wie Özdemir übersehen tiefenentspannt: Wir zerstören mit dem grünen Windkraftwahn unsere industrielle Basis. Insbesondere Baden-Württemberg war ein wirtschaftlich blühendes Bundesland mit starker Industrie, zuverlässiger und bezahlbarer Energie und hohem Lebensstandard, bevor die sogenannten „Grünen“ dort an die Macht kamen. Heute droht der Standort nicht nur zu kippen, er ist bereits mitten in diesem Prozess. Mittelständler wandern ab, energieintensive Betriebe drosseln ihre Produktion oder schließen ganz – weil Strom hierzulande durch die „grüne Energiewende“ im internationalen Kostenvergleich zu einem Luxusgut geworden ist.
Damit nicht genug, hat der Ausbau der Windkraftanlagen einen zweiten, katastrophalen Mangel: Jenen der Landschaftszerstörung. Wer Windkraftanlagen befürwortet, sagt gleichzeitig laut und deutlich „Ja!“ zur massiven Verwüstung unserer Natur. Riesige Rotoren, oft über 200 Meter hoch, werden in sensible Waldgebiete gepresst, die bislang Heimat für seltene Tierarten und wertvoller Erholungsraum für Menschen waren. Fledermäuse, Greifvögel, Insekten – sie alle zahlen einen hohen Preis, wenn sie durch die messerscharfen Rotorblätter geschreddert werden. Und auch wir Menschen leiden: unter Infraschall, Wertverlust von Immobilien, Behinderung des Tourismus und grässlicher Zerstörung historisch gewachsener Landschaftsbilder.
Hinzu kommt: Jede dieser Anlagen ist nur durch gigantische Subventionen überhaupt rentabel. Es ist eine künstlich aufgeblähte Industrie auf Kosten des Steuerzahlers und der Stromkunden! Wir alle zahlen für diese Ideologie also gleich x-fach einen enormen Preis – mit unserer Stromrechnung, mit unseren Steuern, mit unserer Lebensqualität und mit in sich zusammenstürzenden Zukunftsperspektiven.
Wenn Cem Özdemir nun auch noch fordert, der Bund müsse beim „Netzausbau verlässlich“ sein, dann bedeutet das übersetzt von grüner Schwurbelei in klares Deutsch: Milliardeninvestitionen – selbstredend auf Pump bei kommenden Generationen – für Stromtrassen, die den unzuverlässigen Windstrom quer durchs Land transportieren sollen, während gleichzeitig unsere bewährten, dezentralen und grundlastfähigen Kraftwerke abgeschaltet werden. Man könnte es fast für absichtliche Sabotage halten, wenn es nicht einfach „nur“ grün-ideologischer Fanatismus wäre.
Die Grünen verwechseln wie stets Wunschdenken mit Wirklichkeit, aber Energiepolitik ist kein Wunschkonzert – sie ist vielmehr das Rückgrat unseres wirtschaftlichen Überlebens und damit viel zu sensibel, um sie grünen Ideologen zu überlassen. Und die Fakten sind nun einmal klar: Mit Wind und Sonne allein lässt sich Stand heutiger Technik kein Industrieland betreiben. Punkt.
Deshalb sage ich als Spitzenkandidat der WerteUnion für die kommende Landtagswahl in Baden-Württemberg mit aller Deutlichkeit: Schluss mit dem Windkraftwahn! Schluss mit der Zerstörung unserer Wälder, unserer Landschaft und unserer wirtschaftlichen Basis! Wir brauchen endlich wieder Vernunft statt Ideologie.
Ein starker Industriestandort braucht bezahlbaren, sicheren, grundlastfähigen Strom – keine Flatterenergie, keine Subventionsblasen, keine grünen Hirngespinste.
Deshalb gilt für alle Wahlberechtigten in Baden-Württemberg: Am 8. März 2026 muss Grün-Schwarz endlich abgewählt werden. Kein weiterer Windkraftausbau in Baden-Württemberg! Für ein Baden-Württemberg mit Vernunft statt Ideologie, mit dauerhaft verlässlicher und kostengünstiger Energieversorgung braucht es eine starke WerteUnion!